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Alte Atomkraftwerke endgültig abschalten, Laufzeitverlängerung stoppen

Veröffentlicht am 17.03.2011 in Kreisverband

Timo Steinhilper

Timo Steinhilper: „Nach Neckarwestheim I muss auch Philippsburg I dauerhaft vom Netz!“

Mit Entsetzen und Anteilnahme verfolgen die Sozialdemokraten im Enzkreis die aktuellen Geschehnisse in Japan. „Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan, die neben der Naturkatastrophe nun auch mit der Unbeherrschbarkeit der Atomtechnik zu kämpfen haben“, so SPD-Kreisvorsitzender Timo Steinhilper.

„Als Konsequenz daraus muss auch der Reaktorblock Philippsburg I dauerhaft vom Netz gehen“, so Steinhilper. Der SPD-Kreisvorsitzende spricht sich für ein sofortiges Ende der Stromproduktion im älteren der beiden Reaktorblöcke aus. Während Neckarwestheim I wohl dauerhaft vom Netz genommen wird, gilt für den badischen Alt-Reaktor lediglich ein dreimonatiges Moratorium. „Dieses Moratorium ist Ausdruck des schwarz-gelben Eiertanzes, der zu einer wachsenden Verunsicherung in der Bevölkerung führt“, so Steinhilper.

Sicherheitsmängel gerade beim älteren der beiden Reaktoren seien bereits seit langem bekannt. So verfügt der Reaktor, der 1979 in Betrieb ging, lediglich über eine 60 Zentimeter dicke Betonschicht. Das ist nach Expertenmeinung gerade einmal ausreichend, um den Absturz eines Sportflugzeugs abzufangen. Der neuere Reaktor Philippsburg II verfügt demgegenüber über eine 180 Zentimeter dicke Wand.

Neben einer dauerhaften Abschaltung von Philippsburg I fordert Steinhilper auch die Rückkehr zum rot-grünen Atomkonsens und dem damit verbundenen Ausstiegsfahrplan. Neckarwestheim I wäre beispielsweise nach dem alten Ausstiegsgesetz schon längst vom Netz genommen worden. CDU und FDP seien dafür verantwortlich, dass dieser Pannenreaktor bis gestern noch am Netz hing. Timo Steinhilper: „Schwarz-Gelb versucht sich jetzt mit Tricks über die Landtagswahl zu retten. Baden-Württemberg braucht kein Moratorium, sondern neben der endgültigen Stilllegung von Neckarwestheim I auch die endgültige Stilllegung von Philippsburg I“. Die Atomparteien CDU und FDP müssen seiner Meinung nach jetzt endlich erkennen, dass bei dieser hochgefährlichen Technik für die Menschen kein Restrisiko mehr tragbar ist. „Die alten Meiler müssen sofort abgeschaltet werden“, fordert Steinhilper.

Der SPD-Kreisvorsitzende ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich am Montag, den 21. März, von 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr auch bei auch im Enzkreis statt findenden Mahnwachen zu beteiligen. „Wir müssen jetzt auch im Enzkreis weiter Druck auf die Landesregierung ausüben, sofort aus der Atomenergie auszusteigen“ so Timo Steinhilper, der letzten Montag mit ca. 50 anderen besorgten Bürgerinnen und Bürgern, an einer Mahnwachen des BUNDs in Maulbronn teilgenommen hat, abschließend.

Timo Steinhilper
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