SPD Straubenhardt

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Energiesparen – das Gebot der Stunde

Veröffentlicht am 19.01.2009 in Ortsverein

Martin Krupp (Ottenhausen)beim Informationsabend der Straubenhardter SPD

SPD-Ortsverein informierte aus erster Hand

Mit Diplom-Ingenieur Martin Krupp (Ottenhausen) hatten die Straubenhardter Sozialdemokraten in der vergangenen Woche einen profunden Kenner und Fachmann zum Ener-giesparen im häuslichen bereich in die Villa Kling eingela-den.

Bis auf den letzten Platz war dort der Seminarraum gefüllt, ist doch Energiesparen eine höchst aktuelle Sache, die jeden angeht. Zudem ist der neu eingeführte Energieausweis für alle Gebäude ab dem kommenden Jahr eine gesetzliche Pflicht für Hausbesitzer und Vermie-ter und für die Mieter ein guter Hinweis auf die Höhe der „zweiten Miete“, den Nebenkosten, die in den vergangenen Jahren fast explosionsartig gestiegen ist.
Ausführlich ging Martin Krupp, der Bauingenieur und zugleich auch Gebäudeenergieberater mit dem Recht zur Ausstellung von Energieausweisen ist, auf die Möglichkeiten zum Energiesparen im Privathaushalt ein, wenn wie in den meisten Wohnungen eine Zentralheizung für die nötige Wärme und das Warm-wasser sorgt:
- Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C spart 6 – 7 % der Heizenergie
- Nutzung der Nachtabsenkungsfunktion der Heizung
- Komplette oder teilweise Deaktivierung der Warmwasserzirkulation
- Abdichtung der Fenster mit neuen Dichtungen
- Schließen der Rollläden in der Nacht
- Schließen von “Lüftungsöffnungen“
- Stoßlüften statt Dauerlüften

Am Beispiel dieser praktischen Tipps, die wenig kosten und viel Heizungskosten sparen helfen, konnten die Teilnehmer dieses informativen Abends gut ihre Fragen zum Energiesparen wie zum Energieausweis los werden; bis hin zu ganz konkreten Hinweisen zur Dachdämmung in Wohnhäusern, Kosten für den Energieausweis und vieles Gefragtes mehr brachte Martin Krupp sein Fachwissen an eine sehr interessierte Hörerschaft.
Die Reihe solcher Informationsabende wollen die Straubenhardter Sozialdemokraten, so Vorstand Manfred Höll (Feldrennach) in seinen Begrüßungsworten in den nächsten Monaten fortsetzen.

Unsere Frau in Berlin

Katja Mast