Heute wird Pforzheim an die Zerstörung der Stadt während des 2. Weltkriegs und der vielen Toten vor 71 Jahren gedenken. Für die Menschen aus Pforzheim, die aus der Vergangenheit gelernt haben, ist der 23. Februar ein wichtiger Tag, um für Offenheit, Toleranz und Solidarität einzustehen. Sie zeigen damit auch klar Haltung für unsere Demokratie. Die Stadt Pforzheim hat mit ihrem Aufruf für Frieden und Verständigung ein klares Zeichen gesetzt. Sechs von sieben Fraktionen aus dem Pforzheimer Gemeinderat haben dem Aufruf der Stadt zugestimmt – nur die AfD konnte sich nicht dahinter versammeln.
Sieben Projekte im Enzkreis haben im Rahmen der Entwicklungsprogrammes für Ländlichen Raum (ELR) über 510.000 Euro zur Unterstützung in Aussicht gestellt bekommen. Konkret handelt es sich dabei um Projekte in Neuhausen-Hamberg für die Reaktivierung einer Gaststätte, in Tiefenbronn-Mühlhausen für den barrierefreien Umbau, in Straubenhardt-Conweiler für den Neubau eines Büros- und Produktionsgebäudes sowie in Neulingen Bauschlott und Göbrichen für unterschiedliche Baumaßnahmen.
Vom 19. bis 26.2.2016 veranstalten die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast, Susanne Nittel vom DGB und Martin Kunzmann, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Pforzheim, die Ausstellung „Faire Arbeitsmigration“ – Menschen, Herausforderungen, Ziele. Anhand von persönlichen Schicksalen zeigt die Ausstellung, dass viele Frauen und Männer aus ärmeren Ländern in Deutschland Arbeit suchen. Die Austellung kann täglich im Bürgerbüro von Katja Mast in der Jörg-Ratgeber-Straße 23 in Pforzheim besucht werden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Die Landesregierung will die Blockadehaltung der CDU bei der Bekämpfung der Auswüchse von Leiharbeit und Werkverträgen nicht länger tatenlos hinnehmen. Mit einer entsprechenden Bundesratsinitiative will die Landesregierung Druck ausüben, damit ein seit längerem vorliegender Gesetzentwurf von Bundesministerin Nahles endlich auf die Tagesordnung des Kabinetts genommen wird.
Wir leben in bewegten Zeiten. Während Baden-Württemberg floriert, ist die Welt im Umbruch. Menschen fliehen vor Krieg, Terror, Verfolgung und Perspektivlosigkeit. Allein im vergangenen Jahr haben mehr als 100.000 Menschen bei uns Zuflucht gesucht. Das fordert unser Land, die Kommunen und die vielen Helfer vor Ort.