Katja Mast hat am Mittwoch das Jobcenter Pforzheim besucht. Dort war sie mehrere Stunden im Praxiseinsatz. Intensiv schaute sich die Bundestagsabgeordnete dabei das so genannte Ombudswesen, also die unabhängige Stelle an, die Entscheidungen des Jobcenters prüft. Seit 11.1.2017 übt Walter Schniepp dieses Ehrenamt aus.
Katja Mast und die beiden für die Region zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten Daniel Born (Enzkreis) und Dr. Stefan Fulst-Blei (Pforzheim) haben sich für „frühkindliche Bildung von Anfang an“ ausgesprochen. Gleichzeitig wiesen sie auf ein entsprechendes Positionspapier der Landtagsfraktion hin, das am Mittwoch in Stuttgart vorgestellt wurde.
Katja Mast hat grundsätzlich zugesagt, die Stadt und die Träger dabei zu unterstützen, Mittel aus dem Investitionsprogramm des Bundes („Kinderbetreuungsfinanzierung“) zu erhalten.
„Für mich heißt gute Politik, in Berlin die Weichen zu stellen und meine Kommunen vor Ort zu unterstützen. Das ist hier der Fall. Sehr gerne trage ich meinen Teil dazu bei, dass die Stadt und Träger der Kitas, ins Bundesprogramm aufgenommen werden. Gleich nach dem Gemeinderatsbeschluss werde ich ein Schreiben auf den Weg bringen und mich für Pforzheim einsetzen.
Im Zuge der Diskussion um die Bewerbung Pforzheims als Kulturhauptstadt hat sich Katja Mast hinter Forderungen gestellt, dass die Region "langfristige Zukunftsdebatten" brauche. Sie begrüßte damit ausdrücklich die breite Zustimmung des Pforzheimer Gemeinderates am Dienstagabend mit der Maßgabe, dass die Stadt kein zusätzliches Geld in die Hand nehmen muss.
„Wir dürfen die großen Herausforderungen der kommenden Jahre nicht aus dem Blick verlieren", so Mast.
Um den Ausbau mit schnellen Glasfaserleitungen ging es bei einem Gespräch, zu dem Landrat Bastian Rosenau und Jörg-Michael Teply, Vorsitzender des Zweckverbandes Breitbandversorgung im Enzkreis, die Abgeordneten aus dem Enzkreis eingeladen hatten. Gemeinsam legten sie Katja Mast und Gunther Krichbaum (Bundestag) sowie Stefanie Seemann und Prof. Dr. Erik Schweickert (Landtag) dar, wo man steht und wo die Schwierigkeiten auf dem Weg zum flächendeckenden schnellen Internet liegen.