Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid unternimmt in diesen Tagen eine Tour durchs Land unter dem Motto Innovation und Tradition. Von Bruchsal bis Ulm und von Freiburg bis Heilbronn ist Schmid unterwegs. Der SPD-Landesvorsitzende besucht Schlösser, Klöster und Unternehmen, informiert sich über Projekte zur Integration in den Arbeitsmarkt, über die Kreativbranche, Bildungseinrichtungen und Bauvorhaben und führt Gespräche mit Kommunalvertretern, Unternehmern, Mittelständlern, Vertretern der Wissenschaft und natürlich Bürgerinnen und Bürgern.
„Demokratie braucht Demokraten – deshalb freue ich mich über alle Bürgerinnen und Bürger, die mich im Laufe des Jahres in Berlin besuchen, um meine Arbeit als SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis kennenzulernen“, so Katja Mast. Auch im Jahr 2016 steht ein begrenztes Kontingent an Fahrtkostenzuschüssen für Schulklassen zur Verfügung.
Pforzheim/Kieselbronn. Der SPD-Kreisvorstand des Enzkreis trauert um Egon Bahr. Das sozialdemokratische Urgestein verstarb am Donnerstag den 20. August im Alter von 93 Jahren. Egon Bahr war einer der letzten prägenden Persönlichkeiten der Ära um Willy Brandt. Zusammen mit dem ehemaligen Kanzler der 70er Jahre wurde Bahr als einer der Architekten der Ostverträge und der Deutschlandpolitik in Verbindung gebracht. Mit seinem Ausspruch „Wandel durch Annäherung“ kann man die deutsche Geschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und somit das Zusammenführen der beiden deutschen Staaten in einem geeinigten und friedlichen Europa zusammenfassen. Über die „Politik der kleinen Schritte“ schafft er es auch nach der „Regierung Brandt“ der deutschen Politik im In- und Ausland ein sozialdemokratisches Gesicht zu geben. Wer ihn einmal persönlich erleben durfte, wusste dass Bahr auch im hohen Alter noch mental absolut auf der Höhe war und mit seinen Anekdoten aus der deutschen Geschichte jeden Zuhörer in Erstaunen versetzen konnte. Der SPD-Kreisvorstand konnte dieses Geschenk im Jahre 2014 empfangen, als Bahr bei den Genossinnen und Genossen aus Pforzheim und dem Enzkreis zu Besuch war. An einem denkwürdigen Nachmittag berichtete der wohl engste Freund Willy Brandts aus einer vergangenen Zeit, welche die meisten Menschen nur noch aus dem Geschichtsunterricht kennen.
„Die Städtebauförderung ist eine außerordentlich erfolgreiche Gemeinschaftsleistung von Bund, Ländern und Kommunen. Sie unterstützt die Städte und Gemeinden insbesondere beim demografischen, sozialen und ökonomischen Wandel sowie beim Klimaschutz. Alleine 2014 flossen nach Pforzheim und dem Enzkreis knapp 1,6 Mio Euro, insgesamt schon über 28 Mio. Besonders das Programm „Soziale Stadt" ist für die SPD-Bundestagsfraktion von besonderer Bedeutung, damit der sozialen Spaltung in arme und reichere Stadtteile entgegengewirkt wird", Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis, beim Besuch des Quartiersrats der Kaiser-Friedrich-Straße.
„Die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz ist eine tolle Initiative, um Betroffenen individuelle Unterstützung zukommen zu lassen, im Alltag zu entlasten und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Menschen mit Demenz dürfen nicht ausgegrenzt werden, sondern müssen im vertrauten Umfeld aktiv und integriert bleiben. Wir brauchen verschiedene und kommunal verortete Zugangswege für Betroffene und deren Angehörige. Danke an alle Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen für ihr Engagement“, so Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis bei ihrem Besuch im Demenzzentrum Keltern.