Das Bündnis gegen Altersarmut in Baden-Württemberg hat der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion und einzigem Mitglied aus Baden-Württemberg in der 10-köpfigen Rentenkommission der Bundesregierung, Katja Mast, einen offenen Brief an die Rentenkommission übergeben.
„Mein Ziel ist die gesetzliche Rente zu stärken. Ihre Sicherung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Kampf gegen Altersarmut gehört natürlich dazu und er ist ein langer. Die klare Botschaft des Bündnisses gegen Altersarmut aus Baden-Württemberg empfinde ich als Stärkung der SPD Position. Es ist sehr gut, dass sich breit in der Zivilgesellschaft verankerte Organisationen zu diesem Bündnis zusammen geschlossen haben und sich bemerkbar machen, denn es gibt viele Angriffe auf die gesetzliche Rente. Selbstverständlich für mich ist, dass wir uns auch die Situation von Frauen genau anschauen müssen“, betont Katja Mast.
Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende für Arbeit und Soziales sowie Familie und Frauen, hat das Frauenbündnis Pforzheim/Enzkreis in einem Brief über die unlängst im Bundestag verabschiedete Brückenteilzeit informiert. Das Frauenbündnis hatte sich bereits 2016 in einem Schreiben an Mast gewandt und sich für das Rückkehrrecht im Teilzeit- und Befristungsgesetz stark gemacht.
"Unser gemeinsames Ziel haben wir, wenn auch über Umwege, endlich erreicht", so Mast. Die Brückenteilzeit gebe Teilzeitbeschäftigten das Recht, zur ursprünglich vereinbarten Arbeitszeit zurückzukehren. Damit würde Zeit für Kinder und Familie nicht mit der Teilzeitfalle bestraft, schreibt die Abgeordnete an das Frauenbündnis.
„Mehr Schein als Sein – Große Überschriften, kaum Inhalte“ mit diesem Schlagwort charakterisierte der ehemalige Innenminister und jetzige Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Reinhold Gall, in Niefern-Öschelbronn die Arbeit der grünschwarzen Landesregierung.
Erfolge könne die Regierung aus seiner Sicht kaum vorweisen, in vielen Bereichen seien zukunftsweisende Projekte der grün-roten Vorgängerregierung nicht fortgesetzt oder gar zurückgefahren worden, obwohl die Steuereinnahmen sprudeln. Dies gelte z.B. für die finanzielle Ausstattung der Kommunen; dort seien die Fördermittel massiv gekürzt worden, anstatt das Programm zum weiteren Ausbau der Kinderbetreuung weiter zu entwickeln mit dem Ziel gebührenfreier Kinderbetreuung. 500 Millionen Euro fordere die SPD für diese Aufgabe. In gleicher Weise seien die Mittel zum Ausbau der Krankenhausstrukturen gekürzt worden, obwohl dringender Bedarf bestehe in Höhe von weiteren 500 Millionen, um eine flächendeckende Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Den Einsatz weiterer 500 Millionen forderte er für ein Wohnungsbauprogramm mit dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Gegen den Vorwurf, unter Führung der SPD seien in unverantwortlicher Weise Lehrerstellen gekürzt worden, wehrte sich der Landespolitiker entschieden und verwies darauf, die neue Regierung habe 1074 Stellen abgebaut, obwohl der Lehrermangel in vollem Umfang sichtbar gewesen sei und obwohl arbeitslose Lehrerkräfte im Gymnasialbereich auch jetzt noch zur Verfügung stünden.
Die Konzepte und Zukunftsentwürfen der SPD-Landtagsfraktion für die derzeit drängendsten Fragen Wohnungsnot, Gesundheit, Digitalisierung, Fahrverbote und Kita-Gebühren, müssen nun unter die Bevölkerung gebracht werden.
Im innerparteilichen Wettbewerb um den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg veranstalteten die SPD-Kreisverbände Pforzheim und Enzkreis am Donnerstag im Eutinger Bären eine Versammlung zur Vorstellung der Kandidierenden. Landesvorsitzende Leni Breymaier musste aufgrund eines dringenden Termins als Bundestagesabgeordnete in Berlin bleiben und wurde daher von der Pforzheimer SPD-Kreisvorsitzenden Annkathrin Wulff vorgestellt.
Lars Castellucci, seit 2013 Bundestagesabgeordneter im Wahlkreis Rhein-Neckar, stellte sich den Genossinnen und Genossen vor und erläuterte seine wichtigsten politischen Forderungen und Ziele. Beispielsweise kritisierte er scharf die teilweise ausufernde Bürokratie und forderte „verständliche Formulare, sonst müsste der Staat uns jemanden beiseitestellen, der uns beim Ausfüllen hilft“.
"Heute vor 100 Jahren hat Deutschland mit dem allgemeinen Frauenwahlrecht einen gigantischen Sprung getan - es war der Grundstein für alle weiteren Fortschritte in Sachen Gleichstellung.
Wir kämpfen mit aller Kraft dafür, dass Frauen in allen gesellschaftlichen Belangen die Hälfte vom Kuchen bekommen."
Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat die heute Abend bekannt gewordenen Vorwürfe illegaler Parteienfinanzierung gegen die AfD als „ganz offensichtliche, schwere Korrumpierung“ bezeichnet.
„Dieser Sumpf muss umgehend und vollständig ausgetrocknet werden“, betonte Breymaier. „Schon jetzt ist klar: Trotz ihres moralinsauren Getues hat Frau Weidel das letzte Restchen an persönlicher Glaubwürdigkeit verloren. Die Strenge, die sie so gern als Monstranz vor sich herträgt, sollte sie nun selbst beherzigen und als Fraktionsvorsitzende der AfD zurücktreten - und besser ganz auf ihr Mandat verzichten.“
Mast: „Unser Versprechen an Pflegekräfte, Pflegebedürfte und ihre Angehörigen lösen wir ein“
„Mit dem Pflegepersonalstärkungsgesetz setzen wir unser Versprechen um und verbessern spürbar und zeitnah die Situation in der Pflege für Pflegekräfte, Pflegebedürfte und ihre Angehörigen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Mast. Mast hatte sich im Mai mit einem offenen Brief an Pflegerinnen und Pfleger in Pforzheim und im Enzkreis gewendet und Verbesserungen in der Pflege versprochen.
Mast: "Kunst und Kultur sind identitätsstiftende Merkmale einer demokratischen Gesellschaft"
Die Orgeln der Martinskirche Straubenhardt-Conweiler und der Marienkirche in Langenalb-Marxzell werden vom Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes mit einer Förderung bedacht. „Kunst und Kultur sind identitätsstiftende Merkmale einer demokratischen Gesellschaft, denn sie dokumentieren Lebensformen und deren Entwicklung“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast.