Bundespolitik
Am 18. März ist Equal-Pay-Day – der „Tag für gleiche Bezahlung“ von Frauen und Männern. Er markiert in jedem Jahr symbolisch den Tag der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen: Während Männer bereits ab dem 1.1. für ihre Arbeit bezahlt werden, arbeiten Frauen quasi bis zum 18.03. umsonst – und das für die gleiche bzw. gleichwertige Arbeit! Katja Mast wird sich auch in dieser Legislaturperiode dafür einsetzen, dass die strukturellen Ungleichgewichte zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt konsequent abgebaut werden. Ein wichtiger Baustein dabei: Das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit.
Katja Mast hat die Regierungsbildung am Mittwoch als „besonderen Tag“ bezeichnet. „Der Moment, wenn die Bundeskanzlerin gewählt wird und die Ministerinnen und Minister im Bundestag vereidigt werden, ist auch für mich nicht alltäglich“, so Mast. Der Tag markiere den Startschuss für den Beginn der politischen Kärrnerarbeit, so Mast.
Der Internationale Frauentag am 8. März steht in diesem Jahr unter dem Zeichen „Press for Progress“. Das Weltwirtschaftsforum hat im vergangenen Jahr in seinem Global Gender Report errechnet, dass es unter den jetzigen Umständen noch 100 Jahre dauern wird, bis die Gleichstellung der Geschlechter erreicht ist. Höchste Zeit bei der Gleichstellung das Tempo zu erhöhen.
„Ich bin erleichtert. Das Ergebnis fiel deutlicher aus als ich erwartet habe. Ab heute arbeiten wir an der inhaltlichen und strukturellen Erneuerung der SPD. Ab übernächste Woche wird regiert. Darauf warten auch viele aus Baden-Württemberg. Wir werden in der Regierungsbeteiligung gute Arbeit machen.
„Heute ist ein guter und wichtiger Tag für Deutschland und die SPD." So hat Katja Mast auf den positiven Ausgang des SPD-Mitgliederentscheids reagiert. „Jetzt ist klar, dass wir in eine erneute Koalition eintreten. Mir ging es immer darum, das Leben der arbeitenden Menschen konkret zu verbessern und Familien zu stärken. Dazu brauchen wir ein starkes Europa. Deshalb mache ich Politik. Diese Ziele finden sich im Koalitionsvertrag. Deshalb habe ich mich mit ganzer Kraft für dieses Ergebnis eingesetzt. Die SPD hat sehr gerungen, gekämpft und ja, auch gestritten. Jetzt ist es wichtig, gemeinsam hinter dem Ergebnis zu stehen, den Koalitionsvertrag umzusetzen und als SPD zusammenzubleiben. Die Menschen in Deutschland brauchen eine Kraft, die sich den Zukunftsfragen stellt und sich um den Ausgleich in der Sozialen Marktwirtschaft kümmert", so Mast.
„Ich bin gespannt auf das Ergebnis am Sonntag. Mich hat die Leidenschaftlichkeit, wie die SPD die inhaltlichen und strategischen Debatten in den letzten Wochen geführt hat, tief beeindruckt. Das ist lebendige Demokratie. Unabhängig davon, wie der Mitgliederentscheid ausgeht, gilt: Wir müssen uns erneuern, auf allen Ebenen – inhaltlich, organisatorisch und strukturell.
Es braucht große Antworten auf Fragen der Sicherheit in Zeiten des Wandels und der Digitalisierung. Das wird eine große Aufgabe, bei der es wieder auf jedes Mitglied ankommt.“